Wetter lesen
Eine Zahl reicht im Gebirge selten.
Was planst du?
Auf der Strecke
Öffne mindestens zwei Orte entlang deiner Route und vergleiche den Trend.
Regionen vergleichenZwischen dem Bündner Rheintal, den Seitentälern und den hohen Übergängen liegen nicht nur Kilometer. Höhe, Ausrichtung und Wind können das Wetter auf einer kurzen Strecke spürbar verändern.
Darum beginnt diese Übersicht mit einer Ortswahl. Die Startseite zeigt Chur als Talreferenz; jede weitere Ortsseite lädt ihre eigene Prognose. Wer von Chur nach Arosa fährt oder einen Tag zwischen St. Moritz und Scuol plant, kann die relevanten Punkte direkt vergleichen.
Aktuell, aber nicht allwissend
Die sichtbaren Werte kommen aus einem Wettermodell. Sie werden beim Seitenaufruf aktualisiert und nennen Temperatur, gefühlte Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlag sowie die Tageshöchst- und Tiefstwerte. Der Balken unter jedem Tag steht für die höchste Niederschlagswahrscheinlichkeit, nicht für die Regenmenge.
Ein Modell rechnet auf einem Raster. Es kennt nicht jede geschützte Mulde, jede Böe an einem Grat und jeden Schauer exakt. Je lokaler ein Ereignis ist, desto schwieriger wird die punktgenaue Vorhersage. Eine klare Oberfläche darf diese Unsicherheit nicht verstecken.
Für den Berg gilt ein zweiter Blick
Ortswetter und Bergwetter sind zwei verschiedene Ebenen. Im Tal kann es mild und nahezu windstill sein, während weiter oben Wolken, Böen oder deutlich tiefere Temperaturen den Tag bestimmen. Prüfe bei Wanderungen und anderen Aktivitäten deshalb den Bergwetter-Hinweis und öffne vor dem Start die amtliche Warnlage.
Webcams ergänzen die Planung, weil sie die aktuelle Sicht zeigen. Sie bleiben Momentaufnahmen. Kontrolliere den Zeitstempel und vergleiche das Bild mit der Prognose, bevor du daraus eine Entscheidung ableitest.
Die nächsten sechs Tage
Für die nahe Zukunft ist die Prognose meist konkreter als für das Ende des sichtbaren Zeitraums. Nutze die späteren Tage als Trend und öffne die Seite erneut, wenn der Termin näher rückt. Das gilt besonders bei Gewitterlagen und wechselhaftem Wetter.
Ein ruhiger Bildschirm für schnelle Entscheidungen
Wetterseiten werden oft dann geöffnet, wenn wenig Zeit bleibt: vor der Abfahrt, am Bahnsteig oder bereits am Ausgangspunkt. Die grossen Temperaturwerte und die horizontale Tagesfolge sind deshalb auf einen kurzen Blick ausgelegt. Zusätzliche Erläuterungen stehen weiter unten, damit sie die aktuelle Lage nicht verdecken.
Die Ortsliste folgt demselben Gedanken. Statt eine komplizierte Karte auf einem kleinen Display zu bedienen, erreichst du die wichtigsten Ziele mit einem direkten Link. Auf dem Desktop bleibt genug Raum, um Talnamen und Regionen mitzulesen; auf dem Telefon rückt der Ortsname in den Vordergrund.
Die Website speichert keine Favoriten und fordert keinen Standortzugriff an. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welchen Modellpunkt du gerade ansiehst. Wer regelmässig dieselbe Region prüft, kann die jeweilige Ortsseite direkt als Lesezeichen speichern.
Was bei einer Warnlage zählt
Färbt sich eine amtliche Warnkarte, lies nicht nur die Stufe. Zeitraum, betroffene Region und erwartete Auswirkungen entscheiden darüber, ob ein Plan angepasst werden muss. Die Wettertafel auf dieser Seite berechnet keine eigene Warnung. Sie führt direkt zu MeteoSchweiz, damit kein kopierter Zwischenstand eine neuere Meldung verdeckt.
Wetter Graubünden aktuell bleibt deshalb der Ausgangspunkt: ein Ort, die nächsten sechs Tage und bei Bedarf die amtliche Warnlage. Wetter Graubünden Regionen wächst schrittweise weiter, sobald ein neuer Ort einen eigenen Modellpunkt und echten Suchbedarf rechtfertigt.
Kurz erklärt
Fragen zum Wetter in Graubünden
01Wie aktuell ist das Wetter für Graubünden?
Die Ortsprognosen werden beim Öffnen der Seite über Open-Meteo geladen. Die Aktualisierungszeit steht direkt unter der Wetterbeschreibung. Da Graubünden räumlich und topografisch vielfältig ist, gibt es bewusst keinen einzigen Messwert, der für den ganzen Kanton gelten soll.
02Warum zeigt die Startseite zuerst Chur?
Chur dient auf der Startseite als schnell erkennbare Talreferenz und als Einstieg in die Ortsauswahl. Für Davos, Arosa, Lenzerheide, Flims und Laax, Scuol, Samnaun, St. Moritz sowie das Engadin stehen eigene Prognoseseiten mit separatem Datenabruf bereit.
03Sind die Werte für Bergtouren ausreichend?
Nein. Eine Ortsprognose beschreibt einen Modellpunkt im Tal oder Siedlungsraum. Am Berg können Temperatur, Wind, Sicht und Niederschlag anders ausfallen. Prüfe vor einer Tour zusätzlich einen regionalen Bergwetterbericht, amtliche Warnungen und lokale Hinweise.
04Woher stammen Wetterwarnungen?
Amtliche Warnungen werden nicht selbst berechnet oder kopiert. Der Bereich Wetterwarnungen führt direkt zur Gefahrenkarte von MeteoSchweiz. Dadurch siehst du die aktuelle Warnstufe, den Gültigkeitszeitraum und die Erläuterung an der zuständigen Quelle.